
| Eigenanbau etwa 70% | |
| Zukauf bei Biobetrieben in der Region - Südhof, Denzlingen, Bioland: Obst - Familie Hülter, Endingen, Bioland: Obst, Apfelsaft u. Cidre - Gärtnerei Zipf, Mahlberg, Bioland: Gemüse - Fischer, Amoltern, Naturland: Obst und Gemüse - Gärtnerei Amaranth, Buggingen, Demeter: Gemüse - Jülg, Freiburg, Bioland: Gemüse - Kiechle, Schallstadt, Bioland: Obst, Spargel |
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| Internationales (Biogroßhändler Rinklin, Eichstetten) |
Der Biotreff bei Riegel:
Dienstags und freitags gegen 14.30 Uhr kann man bei Riegel am Kaiserstuhl ein merkwürdiges Schauspiel beobachten: auf einem Parkplatz, nahe der bekannten Brauerei, treffen aus verschiedenen Richtungen Lieferwagen ein. In Windeseile werden grüne Kisten ausgetauscht und - kaum eine halbe Stunde später – löst sich die seltsame Versammlung auf. Die Lieferwagen eilen wieder in alle Himmelsrichtungen davon und nichts erinnert an die seltsamen Ereignisse kurz zuvor.
Kaum später tauchen in Hofläden und Märkten vom Kaiserstuhl bis Freiburg, von Schallstadt bis Mahlberg frisches Obst und Gemüse auf – alles Bio und alles aus der Region. Je nach Saison von Erdbeeren bis Spargel; von frischen Blattsalaten über junge Möhren bis zu Honigmelonen; von Kartoffeln bis zu Kirschen. Es scheint einfach alles zu gedeihen im Breisgau und Südbaden.
Damit all das besonders frisch und in bester Bioqualität auf den Tisch kommt haben sich einige Landwirte, Obst- und Gemüsebauern der Regio zusammengetan. Jeder baut an, was auf seinen Böden, in seiner Lage am besten gedeiht und bringt es dann zu einem zentralen Treffpunkt; nach Riegel eben.
Es geht also alles mit rechten Dingen zu dort bei Riegel. Man kennt sich seit 20 Jahren persönlich und kann sich aufeinander verlassen: es stimmt die Vielfalt, die Qualität und die Frische. Was morgens geerntet wurde, kann noch am selben Tag in Hofläden, auf Wochenmärkten oder in Abokisten an die Kundschaft weitergegeben werden. Und die Kunden wissen was sie bekommen, denn es bleibt klar woher was kommt, im Prinzip sogar was auf welchem Acker gewachsen ist.
Am Anfang - in der bewegten Zeit der Auseinandersetzung um das Kernkraftwerk Wyhl - war es nur eine Idee. Und alles unter einen Hut zu bekommen eine echte Aufgabe. Heute klappt's wie am Schnürchen. Jeweils montags- und Donnerstag abends weiß jeder Gärtner der Gemeinschaft was die anderen brauchen und kann die Vorbereitungen für den besonders arbeitsreichen Dienstag bzw. Freitag treffen.
Denn an diesen beiden Tagen brummt's auf allen Betrieben. Da wird geerntet, gewaschen, gewogen, die grünen Kisten gefüllt, etikettiert, und natürlich alles in die Lieferwagen geladen, die sich 'klammheimlich' bei Riegel treffen.
Dann - wie von Zauberhand - gibt's kaum später in vielen Hofläden und auf vielen Märkten alles was in der Region wächst und gedeiht.
Alles aus der Region und alles Bio, denn alle Betriebe sind aus Überzeugung Mitglied bei einem der bekannten Bioanbauverbände. Bleibt zum Schluß eigentlich nur noch eins: Guten Appetit!
Zukauf im Großhandel:
wir komplettieren unser Angebot wie bekannt mit ausländischem Obst und Gemüse.
Alle ausländischen Waren kaufen wir ohne Ausnahme beim Biogroßhändler Rinklin in Eichstetten ein. Großhändler Rinklin unterliegt der europaweit gültigen staatlichen Biokontrolle. Der Vater des Firmeninhabers hat 1975 unseren Bioland-Verband als Landwirt mitgegründet. Wir haben bei Ihm vor Jahren als Gärtner das Biohandwerk erlernt. Sohn Friedhelm Rinklin, hat mittlerweile den elterlichen Biobetrieb übernommen. Ein weiterer Sohn, Großhändler Wilhelm Rinklin, handelt ausschließlich mit Bioprodukten. Die Biosicherheit nimmt mit der Entfernung vom Bioacker zwar naturgemäß ab. Der Biogroßhändler Rinklin verdient dabei unser vollständiges Vertrauen.
Der Biomarkt boomt und Bioland ist leider nicht mehr gleich Bioland. Wir DistelgärtnerInnen setzen aus gutem Grund auf die Ideale und Ziele der Pioniere des Bioland-Verbandes. Wir achten bei unseren Handelspartnern, über die Vorgaben unseres Bioland Verbandes hinaus, auf eindeutige Bioqualität.
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Die Bioland-Gärtnerei Distel lebt seit 1981 und wir selber können das nicht fassen: Am Anfang suchten fünf sogenannte „69er“ ihren Traum vom Biobetrieb und fanden infolge Geldmangel 3 ha Kaiserstühler Lößboden ohne jegliche Betriebsgebäude am Nördlichen Kaiserstuhl. Die GärtnerInnen kamen und gingen. Wir haben uns zusammen mit unseren Kundinnen gegen das AKW Wyhl eingesetzt, die Auswirkungen von Tschernobyl erlebt und 1986 den Jahrhundertschneefall überstanden. |
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Orkan Lothar hat 2000 unsere Gewächshäuser das Fliegen gelehrt
und manchmal verhagelt es unser Gemüse. 2001 konnten wir
infolge Nässe wochenlang kein Gemüse pflanzen und auf
den Märkten war es schon mal bis zu –15 Grad kalt.
Wir ziehen fast alle unsere Gemüsejungpflanzen selber an.
Danach wachsen diese auf 10 ha Freiland und in 2600 m²
unbeheizten Folientunnel. Umsorgt wird das Gemüse von einem Team GärtnerInnen,
Auszubildenden, Abokistenpackern, Fahrern und Bürokräften.
Wir verkaufen unsere Ernte zu 4/5 direkt:
auf Wochenmärkten, im Hofverkauf und in der DistelKiste. Etwa 1/5 unserer Waren gehen an
Biokollegen der Region, sowie einige Bioläden.
Dienstag |
16.30 – 18.00 Uhr |
Hofverkauf in Kiechlinsbergen (im Sommer bis 18.30 Uhr) |
Mittwoch |
14.00 – 18.00 Uhr |
Markt am Alten Wiehrebahnhof, Freiburg |
Freitag |
16.30 – 18.00 Uhr |
Hofverkauf in Kiechlinsbergen (im Sommer bis 18.30 Uhr) |
Samstag |
07.45 – 13.00 Uhr |
Markt am Freiburger Münster |