Gärtnerei Distel

1. Wo kommt unser Gemüse her
2. Betriebsspiegel
3. Aktuelles
4. Märkte
5. Partner
6. Kontrolle

1. Wo kommt unser Gemüse her
Eigenanbau etwa 70%
Einkauf bei Biobetrieben in der Regio etwa 20%:
- Südhof, Denzlingen, Bioland: Obst
- Familie Hülter, Endingen, Bioland: Obst, Apfelsaft u. Cidre
- Gärtnerei Zipf, Mahlberg, Bioland: Gemüse
- Fischer, Amoltern, Naturland: Obst und Gemüse
- Gärtnerei Amaranth, Buggingen, Demeter: Gemüse
- Jülg, Freiburg, Bioland: Gemüse
- Kiechle, Schallstadt, Bioland: Obst, Spargel
Internationales (Biogroßhändler Rinklin, Eichstetten) etwa 10 %

Der Biotreff bei Riegel: 
Dienstags und freitags gegen 14.30 Uhr kann man bei Riegel am Kaiserstuhl ein merkwürdiges Schauspiel beobachten: auf einem Parkplatz, nahe der bekannten  Brauerei, treffen aus verschiedenen Richtungen Lieferwagen ein. In Windeseile werden grüne Kisten ausgetauscht und - kaum eine halbe Stunde später – löst sich die seltsame Versammlung auf. Die Lieferwagen eilen wieder in alle Himmelsrichtungen davon und nichts erinnert an die seltsamen Ereignisse kurz zuvor.
Kaum später tauchen in Hofläden und Märkten vom Kaiserstuhl bis Freiburg, von Schallstadt bis Mahlberg frisches Obst und Gemüse auf – alles Bio und alles aus der Region. Je nach Saison von Erdbeeren bis Spargel; von frischen Blattsalaten über junge Möhren bis zu Honigmelonen; von Kartoffeln bis zu Kirschen. Es scheint einfach alles zu gedeihen im Breisgau und  Südbaden.
Damit all das besonders frisch und in bester Bioqualit auf den Tisch kommt haben sich einige Landwirte, Obst- und Gemüsebauern der Regio zusammengetan. Jeder baut an, was auf seinen Böden, in seiner Lage am besten gedeiht und bringt es dann zu einem zentralen Treffpunkt; nach Riegel eben.
Es geht also alles mit rechten Dingen zu dort bei Riegel. Man kennt sich seit 20 Jahren persönlich und kann sich aufeinander verlassen: es stimmt die Vielfalt, die Qualität und die Frische. Was morgens geerntet wurde, kann noch am selben Tag in Hofläden, auf Wochenmärkten oder in Abokisten an die Kundschaft weitergegeben werden. Und die Kunden wissen was sie bekommen, denn es bleibt klar woher was kommt, im Prinzip sogar was auf welchem Acker gewachsen ist.
Am Anfang - in der bewegten Zeit der Auseinandersetzung um das Kernkraftwerk Wyhl - war es nur eine Idee. Und alles unter einen Hut zu bekommen eine echte Aufgabe. Heute klappt's wie am Schnürchen. Jeweils montags- und Donnerstag abends weiß jeder Gärtner der Gemeinschaft was die anderen brauchen und kann die Vorbereitungen für  den besonders arbeitsreichen Dienstag bzw. Freitag treffen.
Denn an diesen beiden Tagen brummt's auf allen Betrieben. Da wird geerntet, gewaschen, gewogen, die grünen Kisten gefüllt, etikettiert, und natürlich alles in die Lieferwagen geladen, die sich 'klammheimlich' bei Riegel treffen.
Dann -  wie von Zauberhand - gibt's kaum später in vielen Hofläden und auf vielen Märkten alles was in der Regio wächst und gedeiht. Und wenn es die Saison gut mit uns meint, sind das  Kartoffeln aus Umkirch, Tomaten und Zwetschgen vom Kaiserstuhl, Erdbeeren aus Denzlingen, Spargel aus Schallstadt, Fenchel aus dem Landkreis Freiburg, Tulpen aus Gundelfingen (nicht Amsterdam!), und sogar Honigmelonen aus Mahlberg.
Alles aus der Regio und alles Bio, denn alle Betriebe sind aus Überzeugung Mitglied bei einem der bekannten Bioanbauverbände. Bleibt zum Schluß eigentlich nur noch eins: Guten Appetit !

Einkauf im Großhandel:
wir komplettieren unser Angebot wie bekannt mit ausländischem Obst und Gemüse.
Alle ausländischen Waren kaufen wir ohne Ausnahme beim Biogroßhändler Rinklin in Eichstetten ein. Großhändler Rinklin unterliegt der europaweit gültigen staatlichen Biokontrolle. Der Vater des Firmeninhabers hat 1975 unseren Bioland-Verband als Landwirt mitgegründet. Wir haben bei Ihm vor Jahren als Gärtner das Biohandwerk erlernt. Sohn Friedhelm Rinklin, hat mittlerweile den elterlichen Biobetrieb übernommen. Ein weiterer Sohn, Großhändler  Wilhelm Rinklin, handelt ausschließlich mit Bioprodukten. Die Biosicherheit nimmt mit der Entfernung vom Bioacker zwar naturgemäß ab. Der Biogroßhändler Rinklin verdient dabei unser vollständiges Vertrauen.

Der Biomarkt boomt und Bioland ist leider nicht mehr gleich Bioland. Wir DistelgärtnerInnen setzen aus gutem Grund auf die Ideale und Ziele der Pioniere des Bioland-Verbandes. Wir achten bei unseren Handelspartnern, über die Vorgaben unseres Bioland Verbandes hinaus, auf eindeutige Bioqualität.


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2. Betriebsspiegel

Die Bioland-Gärtnerei Distel ist heuer 25 Jahre alt und wir selber können das nicht fassen:
Am Anfang suchten fünf sogenannte „69er“ ihren Traum vom Biobetrieb und fanden infolge Geldmangel 3 ha Kaiserstühler Lößboden ohne jegliche Betriebsgebäude am Nördlichen Kaiserstuhl.  Die GärtnerInnen kamen und gingen.
Heute betreiben Barbara Beumann und Jens Kühle die Bioland-Gärtnerei  Distel.  Wir haben uns zusammen mit unseren Kundinnen gegen das AKW Wyhl eingesetzt, die Auswirkungen von Tschernobyl erlebt und 1986 den Jahrhundertschneefall überstanden.
Distel

Gärtnerteam

Orkan Lothar hat 2000 unsere Gewächshäuser das Fliegen gelehrt und manchmal verhagelt es unser Gemüse. 2001 konnten  wir infolge Nässe  wochenlang kein Gemüse pflanzen und auf den Märkten war es schon mal bis zu –15 Grad kalt.
Wir ziehen fast alle unsere Gemüsejungpflanzen selber an. Danach wachsen diese auf  13 ha Freiland und in 2600 m² unbeheizten Folientunnel. Umsorgt wird das Gemüse von 8 GärtnerInnen, 2 Auszubildenden, dem Abokisten Pack- und Ausfuhrteam und im Sommer von 2 Saisoniers aus Polen.Wir verkaufen unsere Ernte zu 4/5 direkt: auf Wochenmärkten, im Hofverkauf und in der DistelKiste. Etwa 1/5 sowohl unseres Verkaufs erhaltenBioland- und Naturlandbetriebe der Region, sowie einige Bioläden.

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3. Aktuelles

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Wodurch wird unser Endivie so vorzüglich?

Wir Distels düngen wie alle Bioland-Betriebe nicht die Gemüsekulturen, sondern den Boden mittels Gründüngung.
Wir verwenden dazu insbesondere die Ackerbohnen, die erstens den Boden für uns wunderbar aufbereiten, zweitens den Luftstickstoff im Verein mit den Knöllchenbakterien zu organischem Stickstoff umwandeln und die drittens nach Einarbeitung in der Boden das Bodenleben ernähren. 
Das Ergebnis besteht in wunderbaren Endivie und Radicchio in den Sortimentskisten – weil dieselben sich in unserem so gepflegten Kaiserstühler Lößlehm pudelwohl gefühlt haben.
Der sonnige Oktober hat zusätzliches getan.  Er gab uns die Zeit für Gründüngung  vor allen Frühkulturen ab März 2006 und lässt und von vorzüglicher Gemüsequalität  im nächsten Jahr schon heute träumen. 

Mit sonnigen Grüßen, Ihr Distel-Team

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4. Märkte
Dienstag
16.30 – 18.00 Uhr
Hofverkauf in Kiechlinsbergen (im Sommer bis 18.30 Uhr)
Mittwoch
14.00 – 18.00 Uhr
Markt am Alten Wiehrebahnhof, Freiburg
Freitag
16.30 – 18.00 Uhr
Hofverkauf in Kiechlinsbergen (im Sommer bis 18.30 Uhr)
Samstag
07.45 – 13.00 Uhr
Markt am Freiburger Münster
Samstag
08.00 – 12.00 Uhr
Marktplatz in Furtwangen (etwa 7. April – 4. Dezember)

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5. Partner

Wir beliefern Bioläden:
2 x Alnatura, Vita, Flocke, Karlotte ( Alle Freiburg ), Die Waage ( Emmendingen ), Bio-Koch Albert Wörle ( Bleibach )

Partner im Einkauf und Verkauf für Obst und Gemüse:
Südhof, Hülter-Hassler, Zipf, Fischer, Jülg, Frädrich, Klosterhof, Hochburg, Hiss, Großhändler Rinklin

Weitere Partner:
Bäckerei Jenne ( Kiechlinsbergen ), Imkerei Schelinger Alm und Pix ( Ihringen )


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6. Kontrolle

Begriffsverwirrung ohne Ende:

Ungespritzt – ohne künstliche Düngung – Bio – Bioland

Bioland

Die Bioland-Kontrolle garantiert besonders hochwertige Bioqualität bei Nahrungsmitteln.

Für mehr Information klicken Sie bitte hier:

Bioland-Siegel

Bio
beinhaltet, daß die angebotenen Erzeugnisse biologisch im Rahmen der Europaweit geltenden Bioverordnung angebaut und daraufhin kontrolliert worden sind. Das Distel-Gemüse erfüllt neben den Bioland-Vorgaben auch die Regeln der EG-Bio-Verordnung.

EG Bio


Ohne künstliche Düngung
heißt, daß der Erzeuger darauf hinweist, daß er die betreffende Gemüsekultur überhaupt nicht oder nur mit organischen Düngemitteln gedüngt habe. Eine Kontrolle findet darüber nicht statt.

Ungespritzt
bedeutet, daß der Erzeuger darauf hinweist, daß er die betreffende Gemüsekultur nicht mit Pestiziden behandelt habe. Auch hier findet keine Kontrolle statt.

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